Die sakrale gedenkstätte von Serauta

Die sakrale gedenkstätte von Serauta

DIE SAKRALE GEDENKSTÄTTE

Von Juni bis September, wenn der Schnee schmilzt, kann die italienische Festung in Punta Serauta besucht werden. Diese umfasst Kommando- und Beobachtungsposten, Schützenstände, Unterstände, Baracken, Gräben und Laufgänge. All dies wurde von den italienischen Soldaten der 51. und 52. Regimenter Fanteria Brigata Alpi angelegt, sowie von Teilen der 206. Kompanie des Bataillons Alpini Val Cordevole und des 18. Schützenbataillons des 9. Korps der 4. Armee. Nachdem Sie die Zwischenstation Serauta der Seilbahn erreicht haben, in der sich das Museum Marmolada Grande Guerra 3000 m befindet, geht es kurz abwärts zur Serauta-Scharte. Hier finden Sie eine Hinweistafel mit einer Karte des Rundgangs, der sich auf einem schmalen Pfad auf der Südost-Seite der Serauta-Spitze entlangzieht. Der Weg ist gut ausgebaut und gekennzeichnet, und an engen und exponierten Stellen mit einem Stahlseil gesichert. Auf dem Rundgang haben Sie Gelegenheit, die Grotte des Kommandopostens zu besichtigen, den Aussichtsposten, die Krankenstation und die Bergstation der Schwebebahn. Für einen Besuch der Sakralen Gedenkstätte in Punta Serauta sollten Sie etwa 2 Stunden einplanen. Der Eintritt ist frei, und der Rundgang ohne besondere Schwierigkeiten zu bewältigen, selbst wenn Sie auf nacktem Felsen laufen und an einigen freiliegenden Stellen ein Stahlsicherungsseil vorfinden. Um den Kamm und die letzte Grotte zu erreichen empfehlen wir die Benutzung von Klettergurt, Seil und Haken.

Gesicherte Klettersteige ETERNA

Eine sehr anstrengende Klettertour auf der Sie die Station Punta Serauta und die italienische Festung erreichen können, indem Sie den Marmolada-Gletscher überqueren, um dann mit der Seilbahn #MoveToTheTop wieder zum Tal hinunterzufahren. Starten Sie bei der Fedaia-Hütte im Osten des Fedaia-Sees wenige Kilometer von Malga Ciapela entfernt. Folgen Sie etwa 50 Meter weit der Skipiste und halten Sie sich rechts um dann einem schmalen Pfad durch das Gebüsch unterhalb der Felsen zu folgen (ein verblichener Pfeil auf der Felswand zeigt den Beginn an). Dieser Pfad bringt Sie bald darauf zum Einstieg in den Klettersteig, der mit einem großen F am Felsen gekennzeichnet ist. Der erste Teil ist leicht zu bewältigen, weil der Fels hier nicht sehr steil ist. Im zweiten Teil steigt man über Felsplatten mit Geröll an einigen Stellen auf. Es gibt hier steile Passagen und andere, in denen es ohne Benutzung der Hände weitergeht. Der letzte Teil des Klettersteigs, auf der Westseite des Kamms, ist entschieden schwieriger mit etlichen Auf- und Abstiegen. Der Fels ist hier brüchig und viel exponierter, teilweise auch auf dem Kamm.

Informationen zu Bergführern:
Gianni Caronti – Tel. 348 2925006
Francesco De Cassan – Tel. 334 9151617

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